Massage für Ehrenamtliche
Für Menschen, die helfen

Am 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bekommen am 5.12. von BehandlerInnen unseres Netzwerkes eine TouchLife Massage geschenkt.

Das Ziel des Gedenk- und Aktionstages ist die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Der Tag wurde von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen und fand 1986 erstmals international statt.

Das Ehrenamt ist von großer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für ein funktionierendes Gemeinwesen. Mitfühlendes, wertschätzendes und großzügiges Denken, Reden und Handeln gehören zu den edelsten Eigenschaften des Menschen. Im ehrenamtlichen Engagement spiegeln und entwickeln sich diese Eigenschaften; sie bringen die Gesellschaft voran. Als Zeichen unserer Wertschätzung und um unsere eigene Aufmerksamkeit für diese Aspekte zu schulen, schenken TouchLife PraktikerInnen Ehrenamtlichen am 5.12. professionelle Massagen. Und zwar in vielen Hundert Massagepraxen in Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien.

TouchLife Massagen erhalten und neue Kraft schöpfen

Unter dem Motto „Für Menschen die helfen“ unterstützt das TouchLife Massage-Netzwerk bereits seit vielen Jahren engagierte Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. Zum Beispiel haben 50 BehandlerInnen vom TouchLife Team Austria 2010 in St. Pölten unentgeltlich die Teilnehmer und Betreuer der Special Olympics behandelt.

Für Menschen, die helfen - eine Initiative des TouchLife Massage-Netzwerks

Für Menschen, die helfen" wurde 2010 von den Begründern der TouchLife Methode initiiert. In Zusammenarbeit mit dem TouchLife Massage-Netzwerk wurden bereits viele Menschen mit Massagen beschenkt. Eine kleine Auswahl dieser Persönlichkeiten und ihre Projekte möchten wir Ihnen hier vorstellen. Bitte klicken Sie dafür auf die Buttons. Hinter jedem verbirgt sich eine Geschichte und ein interessantes Projekt, in dem sich Menschen engagieren, die anderen einfach helfen und die sich über eine TouchLife Massage gefreut haben.

Im Igelhotel Monheim bekommen Igel Hilfe
Für kleine Igel ist es meist ein Todesurteil, wenn sie ihre Mutter verlieren. 600 Gramm müssen sie bis zum Oktober wiegen, um den Winter zu überstehen – alleine haben sie keine Chance. Gerti Scholten hilft hier nach. Seit zwölf Jahren päppelt sie Igel auf und bringt sie durch den Winter, bevor sie sie wieder in die freie Natur entlässt. „Alles fing mit einem Igeljungen an, das meine Hündin Elfi mir eines Tages ins Wohnzimmer gebracht hat“, erzählt sie. „Ich habe es nicht übers Herz gebracht, das Kleine sterben zu lassen. Also habe ich unsere Tierärztin angerufen. Sie sagte: ‘Kommen sie vorbei, ich zeige ihnen, was zu tun ist.’“

Vier Wochen später – das Ingelkind hatte bereits zugenommen – ging sie erneut in die Sprechstunde der Tierärztin. „Und da sagte sie zu mir, ich würde das prima machen“, sagt Scholten. Dann habe die Ärztin sie gefragt, ob sie nicht noch ein weiteres Igelbaby aufziehen könne. „Bei ihr wurde ein Waisenkind in der Praxis abgegeben.“ Und so begann es, dass Gerti Scholten zur Igelmama für die ganze Umgebung wurde.

„Es sprach sich bald herum, und jeder, der einen kleinen Igel fand, wandte sich an mich. Ich schaffte es, mir einen extra Raum auf dem Hof für meine Igel zu erkämpfen.“ 30 bis 35 Igel pro Jahr finden den Weg zu ihr – und durch liebevolle und fachgerechte Pflege bringt sie viele durch.

Igelhotel Monheim, Geri Scholten, Hofstr. 12, 40789 Monheim, 02173-55666

"Wir zeichnen Gerti Scholten aus, weil es unser Herz berührt, dass sich jemand berufen fühlt, so viel Zeit und Energie für Igel aufzuwenden, ein liebenswertes und ganz besonderes Tier, das immer mehr aus unserer Welt zu verschwinden droht und das doch an seinem Platz unverzichtbare Aufgaben für ein funktionierendes Zusammenspiel im Kreislauf von Flora und Fauna wahrnimmt."

TouchLife-Schule, September 2012
Augenarzt Detlev Gück behandelt in den Bergen Nepals

"Es ist nicht unser Verdienst, in einer Welt des Wohlstandes und der optimalen medizinischen Versorgung geboren worden zu sein! Es ist nicht deren Schuld, mit Krankheiten in einem Entwicklungsland aufzuwachen, in der es für die Armen keine Möglichkeit auf Heilung gibt! Gemäß dem Interplast Germany Leitspruch versuchen wir, die Ungerechtigkeit der Natur, soweit es in unserer Macht steht, auszugleichen."

Unter dem Motto "Others before self" hat sich im bayrischen Deggendort um den Augenarzt Detlev Gück ein unterstützender Verein gegründet. Die "Kleine Hilfe Deggendorf e.V." sammelt (Sach-) Spenden, die Dr. Gück teils persönlich auf mehrwöchigen Reisen nach Ladakh und Nepal mitnimmt, wo er unter einfachen Bedingungen zahlreiche Kinder und Erwachsene fachmedizinisch versorgt. 

Kleine Hilfe Deggendorf e.V., Dr. Detlev Gück, Lukasweg 13, 94469 Deggendorf

www.kleine-hilfe-deggendorf.de

"Wir zeichnen Detlev Gück aus, weil uns beeindruckt hat, dass ein deutscher Augenarzt mit einfachen Mitteln und einer "mobilen Praxis" in wenigen Wochen 1500 Menschen in unzugänglichen Regionen Nepals medizinisch behandelt hat, die sonst wenig oder keine Chancen auf eine solche Versorgung haben."

TouchLife-Schule, Februar 2012
Bunny-Ranch in Düsseldorf

Gabi Bergs und die Bunny-Ranch

"Tierschutz ist für uns kein Diskussionsthema, sondern eine Lebenseinstellung. Tierschutz ist kein Reden, sondern Handeln. Jedes Tier hat ein Recht auf Leben, jedes Tier hat ein Recht darauf, geachtet zu werden. Jeder Mensch kann in seinem Alltag Tierschutz leben."

Mit diesem Motto betreiben Gabi und Josh Bergs in Düsseldorf die Bunny-Ranch. Die Bunny-Ranch ist eine private und selbstfinanzierte Tierschutzinitiative, die sich zum Wohl und Schutz der Kaninchen in Langenfeld/Rhld, Raum Düsseldorf, im Jahre 2004 zusammengetan hat.

Gabi und Josh Bergs, Graf-von-Stauffenberg-Str. 16, 40595 Düsseldorf, Tel. 0171-7832728.

Infos, Fotos und wertvolle Tipps für Kaninchenliebhaber: www.bunny-ranch.de

"Wir zeichnen Gabi Bergs aus, weil Sie - gemeinsam mit Ihrem Mann Josh - heimatlosen, ungewollten, vernachlässigten, behinderten und kranken Kaninchen ein Zuhause bietet. Neben der Aufnahme und Pflege besonderer Sorgenkinder hat die Bunny-Ranch es sich zur Aufgabe gemacht, Kaninchenhalter zu beraten und dadurch die Lebensumstände ihrer Tiere zu verbessern. Die „Bunny-Ranch“ steht für uns für gelebte Tierliebe und aktives Mitgefühl."

TouchLife-Schule, Januar 2012
Kräuterhof Südschwarzwald

Calixta Maier und der Kräuterhof Südschwarzwald

Calixta und Erich Maier öffnen Ihren Hof für Gäste, die sich erholen möchten. Ihr Kräuterhof Südschwarzwald ist aber kein Hotel/Pensionsbetrieb im herkömmlichen Sinn. Vielmehr darf man eintauchen in eine sehr behütete, private Sphäre und kann die Seele baumeln lassen oder auch mit Calixta zusammen den Kräutergarten erkunden. Viel gibt es von ihr zu erfahren über die Heilkräfte und Geschenke der Natur, die alten Rezepte und Hausmittel und wie man Kräuter, Beeren und Obst haltbar macht. Der "Maierhof" ist nicht nur ein idylliischer Fleck im schönen Südschwarzwald, sondern auf seine Weise ein Kraftplatz, an dem altes Wissen bewahrt und weitergegeben wird.

Calixta und Erich Maier, Alpenblickstr. 5, 79682 Todtmoss-Lehen, Tel. 07674-325.

"Wir zeichnen Calixta Maier aus, weil Sie - gemeinsam mit Ihrem Mann Erich - einen heilen Ort der Natur bewahrt und im Sinne bester Gastfreundschaft für Gäste bereitstellt, die eine Zeit der Rückbesinnung suchen und das alte Wissen um die Kräfte der Kräuter und den Geschenken der Natur erforschen und erlernen möchten."

TouchLife-Schule, September 2011
Zukunft für Matthias Hoffmann e.V.

(Die folgenden Informationen sind von: www.freundeskreis-matthias-hoffmann.de)

Am 26.4.2008 erlitt Matthias Hoffmann während einer Operation einen beidseitig diffusen Hirnschaden auf Grund einer Hypoxie. Seitdem ist der heute 53jährige schwerstbehindert.

Matthias und wir, seine Freunde, mussten von einem Tag auf den anderen seine völlig neue Lebenssituation annehmen. Liebe und aktive Beschäftigung gehören seitdem zu den wichtigsten Faktoren im Umgang mit ihm - welchen Anreiz sollte er sonst haben, sich psychisch und physisch anzustrengen, um den Weg in „unsere Welt" zu finden? Um auch finanziell mit dazu beizutragen, dass er die bestmögliche Versorgung und Therapie erhält, haben wir den Verein „Zukunft für Matthias Hoffmann e.V." gegründet.  

Menschen wie Matthias, die nicht mehr "normgemäß" funktionieren, werden schnell als austherapiert oder überfordert eingestuft - eine Ansicht, die wir so nicht teilen. Aus allem, was uns die Erfahrung mit Matthias lehrt, ist das Spektrum der Therapiemöglichkeiten bei schädelhirnverletzten Patienten vielfältig und bietet genügend Ansatzpunkte, dem gefürchteten „Steckenbleiben“ als Folge fehlender Anregung und Teilhabe am sozialen Dialog entgegen zu wirken.

Jedes Jahr durchleben in Deutschland mehrere Tausend Menschen ein ähnliches Schicksal wie Matthias. Gerade diejenigen, die nicht mehr selbst auf sich aufmerksam machen können, die sich kein Gehör verschaffen können, brauchen unser Mitgefühl, vor allem aber unser Engagement - heute mehr denn je.

Hier aktiv zu sein, kostet sehr viel Kraft, die wir aber gerne einbringen. Wir wollen für Matthias da sein, aber auch Informationen, u.a. zum Krankheitsbild und zu Therapien samt Therapeuten vorstellen, die wir, wie unsere Erfahrungen, anderen Betroffenen und Angehörigen auf der Homepage  www.freundeskreis-matthias-hoffmann.de zur Verfügung stellen.

 

"Wir zeichnen Andrea Todt aus, weil Sie zu den MitbegründerInnen des Freundeskreises "Zukunft für Matthias Hoffmann e.V." gehört. Uns beeindruckt, dass ein Mensch, der sich nicht mehr ohne weiteres selbst mitteilen kann, in der Mitte seiner Freunde weiterhin liebevolle Zuwendung erfährt. Sie geben ihn nicht auf. Ebenso waren wir beeindruckt von der Fülle sehr wertvoller und - für Betroffene umso mehr - hilfreicher Informationen über Hirnschädigungen, die Frau Todt und Mitwirkende aus dem Freundeskreis für Matthias Hoffmann auf der Website www.freundeskreis-matthias-hoffmann.de zusammengestellt haben."

TouchLife-Schule, Mai 2011

Beratungsstelle Courage

Monika Heggenberger ist seit über zehn Jahren in Waldshut-Tiengen beratend und begleitend für die Bedürnisse der Frauen tätig. Dies kann schlicht die Hilfe beim Umgang mit den Behörden sein oder auch sehr schwierige Konfliktsituationen betreffen. Zum Beispiel wenn es gilt, Frauen Schutz zu gewähren, wenn sie bedroht werden oder wenn sie ihre Familien verlassen (müssen). Frau Heggenberger engagiert sich sowohl in der Beratungsstelle "Courage" und ist Geschäftsführerin eines Frauen- und Kinderschutzhauses.

Die Beratungsstelle "Courage" berät Frauen/Mädchen und deren Vertrauenspersonen (Eltern, Lehrer, Arbeitskollegen, Freunde ...) in Fällen von psychischer, physischer und/oder sexualisierter Gewalt. Das Beratungsangebot kann auch anonym in Anspruch genommen werden.

Im Frauen- und Kinderschutzhaus Kreis Waldshut finden von Gewalt betroffene oder bedrohte Frauen mit ihren Kindern Schutz und Unterstützung.

Menschen, die diese Initiativen unterstützen möchten oder Betroffene können sich an Monika Heggenberger unter 07751-91084 oder Courage-WT@web.de wenden.

"Courage bedeutet MUT und ist der Name der Beratungsstelle, in der sich Frau Heggenberger unter anderem für Menschen einsetzt. Wir zeichnen Monika Heggenberger für ihr entschlossenes Eintreten für die Interessen und Rechte von Frauen und Kindern in Zeiten, in denen sie besonderen Schutz brauchen, aus; dabei hat sie immer ein offenes Ohr für die Menschen." TouchLife-Schule, April 2011

Freundeskreis Comenius-Schule

Die Pädagogin Heike Staab hat vor 10 Jahren den gemeinnützigen Freundeskreis Comenius-Schule mit gegründet.

Der Freundeskreis Comenius-Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Comenius-Schule in Aschaffenburg in ihren Bemühungen für die Kinder mit Behinderung zu unterstützen und in ihrer Fürsorge zu ergänzen. Die Comenius-Schule in Aschaffenburg ist ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, in der ca. 150 Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen unterrichtet werden. Angeschlossen an die Schule ist die Tagesstätte der Lebenshilfe. Beide haben zum Ziel, die Kinder und Jugendlichen auf ein möglichst selbstbestimmtes und eigenständiges Leben vorzubereiten.

www.freundeskreis-comenius-schule.de - unser Anliegen:

Durch kreative und öffentliche (Spenden-) Aktionen sammeln wir Mittel, um z.B. zusätzliche Spielgeräte für den Außenbereich anzuschaffen. Manche Kinder brauchen auch spezielles Gebährdenmaterial zum Lernen oder sogenannte "Talker" (Sprachausgabegeräte), die durch unsere Initiative schneller angeschafft werden können. In unserem Freundeskreis engagieren sich Eltern, Pädagogen und Menschen, die das besondere Schicksal geistig behinderter Kinder nicht unberührt lässt, gleichermaßen.

"Heike Staab weiß um die besondere Fürsorge, die ein behindertes Kind braucht, um auf seine Weise seinen Platz in der Welt zu finden. Als Mitarbeiterin der Comenius-Schule widmet sie sich beruflich der Erziehung und Bildung der Schüler und Schülerinnen. Dass sich die Pädagogin auch in ihrer Freizeit für die Belange der teils mehrfach behinderten Kinder einsetzt, hat uns beeindruckt." TouchLife-Schule, März 2011

 

Sterntalerhof

Hier werden kranke Kinder mit ihren Eltern herzlich willkommen geheißen und können außergewöhnliche Erfahrungen machen!

Im Rahmen der ganzheitlichen Lebensbegleitung umfasst unsere Betreuung die Bereiche Therapeutisches Reiten, Klinische Seelsorge, Psychotherapie, Sonder- und Heilpädagogik, Musik- und Kunsttherapie, darüber hinaus Sensorische Integration, Behinderten- und Montessori-Pädagogik; erforderlichenfalls selbstverständlich im Rahmen palliativmedizinischer Betreuung. UNSER CREDO: "Wir weisen eine Familie nie ab, nur weil sie sich den Aufenthalt nicht leisten kann. Jede Familie zahlt, soviel sie kann, den Rest bringen wir über Partner, Paten oder Spender auf."

UNSER ZIEL:
In natürlicher und liebevoller Atmosphäre Ruhe finden, Kraft tanken und Zuversicht gewinnen. Bei unserer ganzheitlich-familienorientierten Betreuung und Begleitung bleibt das Kind mit seiner Familie zwischen einer und drei Wochen auf dem Sterntalerhof. Dabei gehen wir liebevoll und professionell unter Achtung der persönlichen Würde auf die körperlichen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse sowohl des kranken Kindes als auch seiner Eltern und Geschwister ein. Unterstützt werden wir dabei von unseren einfühlsamen Therapiepferden.

Sterntalerhof • www.sterntalerhof.at   
Kitzladen 139
A-7411 Loipersdorf-Kitzladen

"Der Sterntalerhof zeigt uns in hervorragender Weise, wie heilsam die vereinten Kräfte von Mensch, Tier und Natur wirken, wenn sie in bewusster und einfühlsamer Weise in Einklang miteinander gebracht werden. TouchLife-Schule, Februar 2011"

ASHA Grundschule in Nepal

ASHA heißt in Nepalisprache Hoffnung. Bildung für Kinder aus Nepal, die sonst kaum eine Chance haben, Lesen und Schreiben zu lernen.

Uta und Josef Erdrich und Rainer Nepita gründeten 2004 den ASHA Freundes- und Förderkreis, um in Nepal eine Grundschule (1.-5. Klasse) für Jungen und Mädchen aufzubauen und zu unterhalten. Dafür mussten sie geeignete Räumlichkeiten finden, mit Behörden kooperieren, Lehrkräfte verpflichten und vertrauensvolle MitstreiterInnen gewinnen, die vor Ort für die Umsetzung ihrer Vision einer bestmöglichen Grundschule für einheimische Kinder und Jugendliche sorgen würden. Mittlerweile werden 150 Kinder von einheimischen Lehrern unterrichtet. Die Kinder erhalten zudem Zuwendungen für Schulkleidung und Lehrmitteln, außerdem werden sie einmal täglich bekocht. Für 32 Kinder aus ärmsten Verhältnissen wurde zudem ein Hostel errichtet, in dem die Kinder während der Schulmonate betreut wohnen können. 

Fördermittel und Spenden werden aus Deutschland ohne Abzug von Verwaltungskosten zu 100% der ASHA Primary School gegeben; dafür arbeitet das Ehepaar Erdrich mit dem Rotary Förderverein Offenburg-Ortenau zusammen, der Spendenbescheinigungen ausstellt.  

Weitere Informationen zu ASHA erhält man von Uta und Josef Erdrich, Vogesenblick 5, 77704 Oberkirch, 07802-3831, josef.erdrich@t-online.de 

"Wir zeichnen Uta und Josef Erdrich aus, weil sie durch Patenschaften in Nepal und die direkte
Ansprache eines Schulleiters, der um Hilfe bat, auf einer Nepalreise bemerkten, wie niedrig das Bildungsniveau dort ist und einfach nicht darüber hinwegsehen konnten, dass vielen Kinder aufgrund der schwierigen Armutsverhältnissen eine reguläre Schulbildung versagt blieb. Das ASHA Primary School Projekt zeigt uns, dass auch aus großer Ferne direkte, persönliche und unbürokratische Aufbauhilfe möglich ist. Da Bildung der Schlüssel zum Ausweg aus Armut und Ungerechtigkeit ist, steht das Engagement von Uta und Josef Erdrich für eine zukunftsorientierte Hilfe zur Selbshilfe."
TouchLife-Schule, Januar 2011
Dr. med. Jürgen Birmanns

Dr. med. Jürgen Birmanns ist ärztlicher Leiter des Dr.-Max-Otto-Bruker-Hauses, dem Zentrum für Gesundheit und ganzheitliche Lebensweise, in Lahnstein bei Koblenz. Dort führt Dr. Birmanns auch seine ärztliche Praxis. Kneippsche Maßnahmen, Homöopathie, vitalstoffreiche Vollwertkost gehören ebenso zu seinem Therapiekonzept wie andere bewährte Naturheilverfahren. Als 2. Vorsitzender der von Dr. M.O. Bruker (1909-2001) gegründeten Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. hält er bundesweit Vorträge über Ursachen, Verhütung und Heilbarkeit ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten."

Wir zeichnen Dr. Birmanns aus, weil eine seiner Patientinnen es so ausdückte: „Unermüdlich, mit tiefer Liebe zu seinem Beruf, ist er noch ein echter Arzt mit Leib und Seele, der die Menschen berührt, aufklärt und selbstlos das großartige Werk von Dr. Max-Otto Bruker weiter verbreitet." TouchLife-Schule, Dezember 2010

Menschen helfen Ghettokindern

Hilfe zur Selbsthilfe für gefährdete Kinder und Jugendliche: Menschen helfen Ghettokindern

Annemarie Dick aus Aalen unterstützt - neben ihrer Berufstätigkeit - mit außergewöhnlichem Engagement von Deutschland aus ein Projekt in Varna (Bulgarien). Von ihren Eltern vernachlässigte Roma-Kinder erhalten dort von "Light in the darkness" Unterstützung und eine Perspektive fürs Leben (Weitere Infos: www.light-in-the-darkness.de).

Light In The Darkness versteht sich nicht als Gemeinschaft einer ethnischen Gruppe, sondern ist für alle offen. Es geht darum, zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen in Bulgarien Brücken zu bauen und das Zusammenleben zwischen Bulgaren, Zigeunern (Roma) und anderen ethnischen Minderheiten zu fördern. Es ist nicht das Ziel, Almosen zu geben, sondern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, damit die Menschen in die Lage versetzt werden, ihre Belange in die eigenen Hände zu nehmen. Light In The Darkness arbeitet nicht nur für die Menschen im Ghetto, sondern mit ihnen zusammen.

"Wir zeichnen Frau Dick aus, weil sie mit scheinbar unerschöpflicher Energie, Freundlichkeit, Hartnäckigkeit und Humor andere Menschen für dieses Projekt begeistert. Sie sammelt Güter für Hilfstransporte, lagert all dies in ihrer Wohnung zwischen und sorgt für deren Transport. So vieles von dem, was in Deutschland scheinbar wertlos scheint und ausrangiert wird, wird im Ghetto in Varna dringend gebraucht. Frau Dick sorgt dafür, dass wichtige Dinge des Alltags dorthin gebracht werden, wo große Not herrscht." TouchLife-Schule, November 2010

Generationenhilfe Groß-Gerau
Ehrenamtliches Engagement macht Sinn für jeden von uns

Dieser gemeinnützige Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen aller Altersgruppen zur Mitarbeit zu motivieren, um für alle Hilfesuchenden in Groß-Gerau eine Unterstützung zu organisieren. Der Grundgedanke: Miteinander - Füreinander - Gemeinsam statt einsam. Wir helfen uns gegenseitig; jeder kann sich mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen.

Beipiele für mögliche Hilfeleistungen:

  • Begleitung zum Arzt, zu Behörden oder zur Bank
  • Hilfe bei amtlichem Schriftverkehr
  • Einkaufshilfe
  • Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen
  • kleine Reparaturhilfen
  • Hilfe am Fernsehen, Handy, PC
  • Hausbesuche zum Reden oder Vorlesen
  • Entlastung pflegender Angehörigen

"Die Generationenhilfe Groß-Gerau zeichnen wir aus, weil uns der Jeder-kann-jedem-helfen-Ansatz anspricht. Alle können sich davon angesprochen fühlen, für jede/n gibt es etwas zu tun. So wird ein nachbarschaftliches Netz gewoben, das sicher trägt!" TouchLife-Schule, im Oktober 2010

KIWI - Kinder sind wichtig, Eltern auch
Kinder, Eltern, Familien - Hilfe im Alltag, solange sie gebraucht wird

Christine Löw hatte 2006 im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Jugendhilfe im Usinger Land (Hessen) die Einsicht, dass Familien zusätzlich zu behördlichen Hilfsangeboten auch unbürokratische Unterstützung in Krisenzeiten brauchen. KIWI entstand. Einige Grundsätze des Programms:

  • die Anonymität, nur die Hilfe suchenden Familien selbst können sich an Kiwi wenden; vor und während der Arbeit von Kiwi gibt es kein Antragswesen und keine Aktenführung
  • schnelle, unbürokratische und pragmatische Hilfe, die Familien erfahren unmittelbare Entlastung und Unterstützung durch z.B. Kinderbetreuung, den Einsatz einer Haushaltshilfe, die Klärung der finanziellen Situation
  • Entwickeln eigener Handlungsmöglichkeiten, um mit der aktuell schwierigen Situation umgehen zu können. In Gesprächen der Familie mit der Koordinatorin von Kiwi, die von Wertschätzung, Respekt und der Achtung der individuellen Lebenssituation geprägt sind, finden die Familien wieder zu ihren ganz eigenen Umgangsweisen mit den Anforderungen des Lebens.

"Wir zeichnen Frau Löw aus, weil sie Familien in schwierigen Zeiten unterstützt und einfach seit vielen Jahren zu den Menschen geht, wenn sie gebraucht wird, ohne auf die "Dienstzeiten" zu achten. Lesen Sie mehr über KIWI Kinder sind wichtig, Eltern auch! und erfahren Sie, dass viele Familien davon profitieren und wie man KIWI fördern kann.

Frank B. Leder und Kali Sylvia von Kalckreuth, Juli 2014

Ärztin aus Kaufbeuren für German Doctors e.V. in Manila

German Doctors e.V. ist eine international tätige Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Bonn. Die Organisation entsendet unentgeltlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte in Projekte auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Sierra Leone, Kenia und Nicaragua. Seit 1983 hat German Doctors e.V. über 6.000 Einsätze mit mehr als 2.800 Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.

Ärzte bei German Doctors e.V. arbeiten basismedizinisch und setzen sich für Prävention ein. Dabei orientieren sie sich am Gesundheitsbegriff der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens versteht. 2012 sind 365 Einsätze in den aktuell zehn Projekten von 174 Ärztinnen und 158 Ärzten geleistet worden. Einige Ärzte waren während des Jahres demnach sogar mehrfach im Einsatz.

www.german-doctors.de

"Wir zeichnen die Allgemeinmedizinerin Dr. Maria-Elisabeth Angst (Praxis in 87600 Kaufbeuren, 08341-2157) für Ihr ehrenamtliches Engagement für German Doctors e.V. aus, wobei uns eine ihrer Patientinnen auf Dr. Angst aufmerksam machte mit den Worten "obwohl die Praxis immer voll ist und sie in Urlaubszeiten auf den Philippinen arbeitete, nimmt sie sich für mich immer genug Zeit und hört mir zu". Wir freuen uns, dass wir durch die Arbeit von Frau Dr. Angst von German Doctors e.V. erfahren haben."

TouchLife-Schule im Juli 2013

AlarmTheater Bielefeld
"Theater dorthin bringen, wo es gebraucht wird. Brücken bauen, Brücken des gegenseitigen Verstehens. Meine Vision ist: Frieden." Dietlind Budde und Harald Otto Schmid

Das AlarmTheater ist ein freies Theater  mit eigener Spielstätte im Bielefelder Westen. Dietlind Budde und ihr Mann Harald Otto Schmid verlegten 1993 ihr künstlerisches Schaffen aus Italien an den Teutoburger Wald, um hier ein eigenes Theater ins Leben zu rufen. So eroberten sie sich erst ihre Spielstätte im Bielefelder Westen und dann die Herzen des Bielefelder Publikums. Seit zwei Jahrzehnten tragen Budde/Schmid nun gemeinsam die Verantwortung für die künstlerische Leitung und vieles mehr.

Jährlich entwickelt das AlarmTheater bis zu acht Produktionen für Jugendliche und Erwachsene mit durchschnittlich zwanzig Akteuren. Darüber hinaus führt das Theater Projekte in Kooperation mit Schulen, Sucht- und Gewaltpräventionsstellen, Integrationsvereinen, Museen, Flüchtlingswohngruppen, dem Mädchentreff etc. durch. Desweiteren arbeitet das AlarmTheater im Gefängnis mit Inhaftierten, denen durch das Theater ermöglicht wird, sich künstlerisch auszudrücken und eine Stimme zu bekommen, die von der Gesellschaft gehört werden kann, indem das Gefängnis der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

"Wir zeichnen Dietlind Budde und Harald Otto Schmid aus, weil uns die künstlerische Kraft beeindruckt, die hinter dem AlarmTheater Bielefeld steht. Und wir freuen uns über das authentische, persönliche Engagement für eine friedensstiftende (Theater-)Arbeit, welche die beiden für viele Menschen, auch aus gesellschaftlichen Randgruppen, initiieren und begleiten."

Frank B. Leder und Kali Sylvia von Kalckreuth, August 2014

Arbeitskreis-Asyl Benningen

Heike Schmitt: "Weltweit sind über 52 Millionen Menschen auf der Flucht, davon stellen „nur" 1,2 Millionen Menschen einen Asylantrag. Im Jahr 2014 werden in Deutschland voraussichtlich insgesamt ca. 200.000 Asylanträge gestellt werden. Das dürfte in unserem reichen Land kein Problem sein. Und jeder Mensch, der seine Heimat, Familie und Freunde zurück lässt und verlässt, hat einen triftigen Grund. So kamen im Okt./Nov. 2013 insgesamt 48 Männer aus 10 verschiedenen Nationen auch in unserem Ort an. Die Adventszeit stand vor der Tür und die Weihnachtsgeschichte mit der Herbergsuche war für mich präsenter denn je. Da haben sich Menschen auf den Weg gemacht, aus ganz unterschiedlichen Gründen, und suchen eine Herberge … Ich bin überzeugte Christin (aber keine Kirchgängerin …), und mich hat folgende Bibelstelle zum Nachdenken gebracht:

Ich bin Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen,  und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht.  Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. (Matthäus 25,35 f.)

Wir - der Arbeitskreis-Asyl Benningen, arbeiten mit den zuständigen staatlichen und kommunalen Stellen gemeinsam daran, dass diese Menschen nicht Hass und Feindschaft, sondern Zuwendung und Hilfe in unserem Land und in unserem Ort erfahren. Wenn die Flüchtlinge irgendwann wieder in ihre Heimat gehen, dann nehmen sie „das mit“ was sie hier erfahren haben. Das ist aus meiner Sicht ein Teil der Friedenspolitik."

Man kann den Arbeitskreis-Asyl durch Mitarbeit und/oder Spenden unterstützen. Kontaktadresse: Arbeitskreis-Asyl Benningen, c/o Heike Schmitt, Trollingerstr. 30, 71726 Benningen, 07144-1304440.

Der Arbeitskreis-Asyl Benningen, möchte

  • eine Willkommenskultur entgegenbringen
  • die Integration unserer Asylbewerber im Sinne eines guten Miteinanders fördern
  • Vermittlung unserer Sprache und Kultur, sowie Umgang im Alltag
  • die Akzeptanz bei den Bürgern erhöhen

Angebote:

  • wöchentliche, ehrenamtliche Deutschkurse
  • Unterstützung bei Behördengängen, Arztbesuchen, Übersetzungen, Einkäufen, Gebrauchtwarenläden, etc.
  • Organisieren von Fahrrädern + TV´s
  • Vermittlung v. Rechtsanwälten
  • offenes Ohr für Sorgen + Probleme
  • wöchentl. Sportangebote TSV (Fußball, Kraftraum)
  • 2x im Monat Kegeltreff
  • Unterstützung bei Wohnungssuche, Möbel beschaffen, Umzug
  • Unterstützung bei Jobsuche

Bisherige Aktionen:

  • Winterkleiderbörse
  • Kindersportfest „Spiele ohne Grenzen“, unsere Asylbewerber spielen mit Kindern Spiele aus deren Heimat
  • Asylbewerber kochen mit Grundschülern
  • Mithilfe in den Vereinen bei Veranstaltungen
  • Asylbewerber als Komparsen bei der Filmakademie Ludwigsburg im Projekt „Dr. Afarid“ zum Thema Asyl
  • Gemeinsame Ausflüge, Fahrradtouren
  • Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe (z.B. Besorgen einer Nähmaschine für einen Flüchtling, der Schneider ist)
  • Apfelernte-Aktion (um Streuobstwiesenbesitzer zu unterstützen, die selbst keine Zeit haben, krank oder zu alt sind, damit die Ernte nicht kaputt geht). Der Erlös ist für den Kauf von Deutschkurs-Bücher

"Wir zeichnen Heike Schmitt aus, weil sie mit Ihren MithelferInnen vom Arbeitskreis-Asyl Benningen den Flüchtlingen und Asylsuchenden, die der Gemeinde zugeteilt werden, tatkräftig, herzlich und mit bester Gastfreundschaft begegnet. Was Behörden nicht leisten (können oder politisch wollen), das übernehmen hier die BürgerInnen einfach selbst. Diese gelebte, christliche Nächstenliebe sehen zu dürfen, tut gut und macht Freude."

Frank B. Leder und Kali Sylvia von Kalckreuth, Oktober 2014

Neue Kraft für Ehrenamtliche

HOFHEIM. Am 5. Dezember war der internationale Tag des Ehrenamtes. Dies nahmen viele Hundert Massagebehandlerinnen und –behandler des TouchLife Massage-Netzwerkes zum Anlass, Ehrenamtliche in ihren Praxen in Deutschland, Schweiz und Österreich als Geste der Wertschätzung zu einer kostenlosen Behandlung einzuladen. Auch in der Kreisstadt Hofheim wurden Ehrenamtliche mit Massagen beschenkt, um ihre Arbeit so zu würdigen.

Sechs TouchLife Massagepraktiker (aus Hofheim, Weilbach, Wiesbaden, Hattersheim, Frankfurt und Bad Camberg) bauten im Bürgerhaus in Hofheim-Marxheim ihre Massagetische auf und massierten 31 ehrenamtliche tätige Hofheimer.

Die Ehrenamtlichen sind in ganz unterschiedlichen Bereichen engagiert gewesen, z.B. in der Flüchtlingshilfe, im Tierschutz, der Senioren-Nachbarschaftshilfe, bei Essen auf Rädern, der Kleiderkammer, im Hospiz, bei der Caritas und der Kolpingfamilie, in der Behindertenbetreuung, bei den Pfadfindern und in Altenheimen und Krankenhäusern („grüne Damen"). Einige bekamen ihre erste Massage im Leben. „Was ein schönes Weihnachtsgeschenk", freute sich eine Ehrenamtliche. Diese Menschen fühlten sich gesehen und wertgeschätzt und betonten immer wieder, dass sie diese Aktion toll finden.

Für uns TouchLife Praktiker war jede Massage und jede Begegnung auch ein Geschenk. Wie die Menschen sich freuten, sich wohlfühlten ... wunderbar. Und es bereichert auch uns zu wissen, wie viel Tatkraft, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl in unserer Stadt gelebt wird. So kann das gemeinsam gelingen, auch große Herausforderungen zu meistern. Wir gestalten zusammen das Gemeinwohl!

Die Stadtverwaltung Hofheim unterstütze diese Aktion, indem sie drei Räume im Bürgerhaus Marxheim zur Verfügung stellte und vorab Einladungen, wo man sich für Massagen anmelden konnte, an Vereine und Ehrenamtliche verschickte.