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Die neuen Schulen

Berühren und berührt werden
Eine ganzheitliche Massageschule

  • März 2006: Das Magazin Connection stellt "neue Schulen" vor, wo nicht nur der Kopf, sondern auch Körper und Gefühl mitlernen dürfen. Für den Fachbereich Massage wird die TouchLife-Schule vorgestellt. 

Massage ist eine alte Kunst. Um sie zu erlernen, muss man sich spezielle Fachkenntnisse sowohl theoretisch und vor allem auch praktisch aneignen. Nur wenn der Unterricht alle Ebenen betrifft, kann man von einer ganzheitlichen Schulung sprechen. Die TouchLife-Schule ist eine private Massageschule (Deutschland, Österreich und Schweiz), die seit 1989 Jahren erfolgreich einen alternativen Berufseinstieg für Massagebehandler neben den staatlichen Ausbildungsstätten bietet. Der Leitsatz dieser Schule, "Bewusstheit für Körper und Geist", weist bereits darauf hin, dass es bei dieser Massageausbildung keineswegs nur um eine rein körperliche Behandlungstechnik geht. Welche Wirkung eine Massageberührung auch auf Geist und Psyche haben kann wird ebenso thematisiert und erlebbar gemacht.

Der sicherste Lernweg zum Massagebehandler, so die Begründer von TouchLife, Frank B. Leder und Kali S. Gräfin von Kalckreuth, beruht auf einem Wechselspiel von Selbsterfahrung und strukturiertem Lernen; wichtig auch: Die Freude für den Dienst am Menschen muss rüberkommen. In ihrem ganzheitlichen Unterricht werden alle relevanten Techniken und Behandlungsabläufe des Massagehandwerks gründlich vermittelt, sozusagen als Grundlage des Berufs. Der erforderliche, theroretische Anatomieunterricht wird mit Spür- und Tastübungen am "lebenden Menschen" ergänzt, um das Wissen vom Bewegungsapparat nicht nur verbal abrufen zu können, sondern auch "gefühlsmäßig" zu verinnerlichen.

Besonderen Wert legen die Lehrer darauf, dass angehende Behandler alle Anwendungen am eigenen Leib erfahren, bevor sie sich nach einer Lern- und Praxisphase damit an Klienten richten, denn nur, was man selbst erlebt und verstanden hat, kann man als Begleiter auch sicher vermitteln. Die Schüler lernen anspruchsvolle Behandlungsabläufe, die sie nach den TouchLife-Lehrbüchern ausführen. Im fortgeschrittenen Stadium erhalten sie dann Anleitung, diese Abläufe kreativ und individuell anzupassen, denn das beste Schema ist immer noch zu starr, um dem einzelnen Menschen optimal gerecht werden zu können, was auf der Massageebene das Ziel von TouchLife ist. Diese intuitive Arbeitsweise erfordert ein hohes Maß an achtsamer Präsenz, einen geschulten Tastsinn und vor allem auch ein gutes Körperbewusstsein. Solche Qualitäten können nur durch Übung erfahrbar und durch regelmäßige Bemühung entwickelt werden.

Aus diesem Grund integriert die TouchLife-Schule körperbezogene Selbsterfahrungsübungen und Anleitung in der Achtsamkeitsmeditation (Konzentration auf Körper, Atem und Geist), damit die Behandler diese Fähigkeiten entwickeln können und dadurch zu einer inneren Haltung finden, die Graf Dürckheim so beschrieb: "Es geht um den Leib, der wir sind und nicht um den Körper, den wir haben."

Massagen zu geben bedeutet, in Beziehung zu sein. Massierende müssen den Archtyp der Behandlerrolle vor dem Hintergrund der körperlichen Nähe, die Massage mit sich bringt, verstehen. Um erfolgreich zu werden, brauchen sie einen bewussten und ethischen Umgang damit. Rollenspiele und Gruppendynamik bieten einen experimentellen und geschützten Rahmen, um sich der Verantwortung bewusst zu werden, die ein solcher Beruf bedeutet. Schließlich werden bei TouchLife auch Gesetzeskunde und Rechtsgrundlagen am Ende jeder Ausbildung sorgfältig beleuchtet, damit die Schüler ihre Rolle professionell entwickeln und sich als Dienstleister im Gesundheitsmarkt etablieren können.