Projekt Beschreibung

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Massageanlässe

TouchLife Massage bei Hochsensibilität (HSP)

Körperarbeit, Massage und achtsame Berührung können Menschen, die hochsensibel sind, unter bestimmten Voraussetzungen darin unterstützen, ihre Balance zu wahren zwischen empfundenen Stress und erlebter körperlich-geistiger Tiefenentspannung. Denn Berührung kann auf einer mehreren Ebene beruhigen, Halt geben, Energien ausgleichen. Aus den Rückmeldungen hochsensibler Menschen, die sich mit TouchLife behandeln ließen, haben wir gelernt, dass sie es schätzen, wenn ihre Massage achtsam und individuell angepasst ausgeführt wird.

TouchLife Praktiker*innen erfragen im Vorgespräch, wie Druck und Tempo der Massage gewünscht werden und überprüfen das zusätzlich durch Nachfragen auch während der Behandlung. Ziel ist, dass zu jedem Moment der Behandlung Druck und Tempo individuell optimal erfahren werden. Wir gehen sicher, dass die Berührung sehr gerne empfangen und immer als wohltuend empfunden wird. Genau diese Feinabstimmung und dass Klient*innen in die Gestaltung ihrer Massage einbezogen werden, erhält im Feedback hohe Wertschätzung.

Touchlife bietet jeweils einstündige Massageabläufe für die acht Körpersegmente Rücken, Beine, Arme, Schulter-Nacken, Kopf-Gesicht, Füße, Bauch und Brustkorb. Jedes dieser Segmente kann einzeln gewählt werden, je nach Tagesverfassung. Auch Kombinationen sind möglich. Das jeweilige Körpersegment bekommt dann 60 Minuten konzentrierte Aufmerksamkeit auf der Berührungsebene.

Hochsensible Personen (HSP) empfinden auch das Behandlungsmuster einer Ganzkörpermassage als besonders wohltuend. Auch eine Ganzkörpermassage können sie bei TouchLife erhalten. Eine achtsam ausgeführte Ganzkörpermassage stärkt den „Schutzmantel“ über die Haut ringsherum und verleiht ein Gefühl von Umhülltsein und Widerstandskraft.

Wie fühlt sich Hochsensibilität an?

Hochsensibilität ist nicht geschlechtsspezifisch; es gibt sie bei Männern und Frauen. Die Sinneswahrnehmungen wie Hören, Riechen, Spüren, Sehen und Schmecken werden intensiv empfunden. Die US-amerikanische Psychologin Elaine Aron hat dieses Phänomen der „Filterlosigkeit” 1996 aufgrund einer bis dahin zwanzigjährigen Forschungsfeldarbeit eingehend beschrieben. HSP nehmen ungefiltert alles aus ihrer Umgebung unmittelbar auf und sind von diesen Reizen schnell überflutet. Der Körper reagiert auf diese Überempfindsamkeit mit einem Feuerwerk im Gehirn. Das kann auch zu Angst und Panikgefühlen führen. Elain Aron weist in ihren Forschungen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Hochsensibilität keinesfalls um eine Krankheit, sondern lediglich um eine Reaktion des Nervensystems auf eine Reizüberflutung handelt. Von daher ist ein HSP auch oft ruhebedürftig und hat das Gefühl, sich für eine Weile zurückziehen zu müssen. Das Nervensystem stabilisiert sich mit Ruhe und Rückzug. Forschungsstatistiken gehen von bis zu 15 % der Weltbevölkerung als HSP aus.

Herausforderung Alltag

Es gibt mittlerweile viele HSP-Gruppen und Treffs. Wenn man hochsensibel ist, dann ist das Wichtigste, dass man den Lebensstil auf die Hochsensibilität einstellt und nicht umgekehrt. Hochsensibilität kann man nicht wegtrainieren oder überwinden. Es gilt, einen passenden Lebensrhythmus zu finden und diese Empfindsamkeit in den Alltag zu integrieren. Achtsamkeitsbasierte Massage kann für Hochsensible eine stimmige Weise sein, ihr Nervenkostüm und energetische Dysbalancen auf körperlicher Ebene sanft auszugleichen.

Weiterführende Informationen  und Test: Bin ich hochsensibel?