Christa Gneist

 
Christa GneistLebenslauf

  • Jahrgang 1951
  • verheiratet mit Kurt seit 1976
  • seit 2002 Mutter von Marina (Jahrgang 1996)
  • TouchLife Praktikerin und Massage-Lehrerin
  • gewerbliche Masseurin
  • Lebens- und Sozialberaterin
  • Trainerin in Erwachsenenbildung.
  • Seit 2001 von der TouchLife-Schule zur Durchführung der TouchLife Grundausbildung autorisiert.

Berufliche Stationen
Über Jahre hinweg drängte sich mir die Frage auf: Was ist es, das Menschen krank macht? Was führt zu Schmerzen, zu körperlichen Beschwerden trotz medizinisch unauffälliger Befunde? Hier öffnete sich für mich eine neue Perspektive. Ausschlaggebend für mich, einen anderen Weg zu gehen, waren die Erfahrungen, die ich mit Menschen bei meiner Arbeit im EEG-Labor (1979-1991) machte.

Mein berufliches Leben umfasst vielfältige Stationen und führte mich von der Kinderbetreuung über den Weg einer Bankangestellten zur Kellnerin, dann weiter in ein EEG-Labor, von dort in das Büro meines Mannes, bis ich dann 1990 mit meiner Ausbildung zur Atemlehrerin begann. Von 1992-1996 lernte ich die TouchLife Massage. Viele weitere Seminare und Fortbildungen in den Themenfeldern Persönlichkeitsentwicklung, Körperarbeit und Beratung folgten. Das Zusammenführen körperorientierter und intellektueller Ausbildung, eine Verbindung zwischen Körper und Geist herzustellen, gab ich mir als Wegweiser vor.

Meine wichtigsten Lehrer:
Die wichtigsten Lehrer neben Kali von Kallckreuth und Frank B. Leder und anderen Ausbildern und Seminarleitern, waren und sind meine Klienten. Durch mein Leben zieht sich seit meiner Jugend wie ein roter Faden, dass mir Menschen, ohne von mir aufgefordert zu sein, ihre Lebensgeschichte, ihr Schicksal erzählen. Dadurch sind sie mir oft ungewollt zu Lehrern geworden. Als Lehrer sehe ich auch meine Familie und Familien an sich. Das resultiert einerseits daraus, dass ich in eine große Gruppe von 14 Geschwistern hineingeboren wurde und mich andererseits intensiv mit Krisengeschichten und Familienaufstellungen beschäftige.

Ich arbeite aus meinem Erleben heraus und reiche so in das Erleben anderer hinein. Es geht mir immer wieder um die Frage: Was gilt es zu wagen, damit wir erfüllter leben können? Wie schaffe ich es gemeinsam mit meinen Klienten, dass wir, was wir nur unklar in uns fühlen, sichtbar werden lassen können? Ich will meine Massagen bewusst setzen, mit Herz und Verstand, sie aber nicht mit Bedeutung überfrachten. Wichtig für mich beim Lehren und Weitergeben der Massage ist, dass sich jeder Klient das nehmen kann, was er braucht. Ich sehe mich dabei als "Hebamme", die bei der Geburt dabei ist, damit das geboren werden kann, was da ist. Ich suche bei meiner Arbeit mit den Menschen immer wieder nach Wegen, zart und behutsam zu sein, unaufdringlich. Ich achte auf die Grenzen jedes einzelnen, auch auf meine eigenen. Ich entdecke bei jedem Klienten aufs Neue, wie wertvoll jeder Mensch, die Massage, die gemeinsame Arbeit ist. Massage, wünsche ich mir, soll das Gefühl sein, nach einer langen Suche nach Hause zu kommen, ohne vorher gewusst zu haben, wonach wir suchten.

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